Die höchste deutsche Auszeichnung wird ihm heute zuteil: das Bundesverdienstkreuz. Normalerweise bedeutet das am Ende einer Karriere die Anerkennung für geleistete Dienste. Damit hat Kanzlerin Merkel mit der Wahl des Datums die Zukunftsperspektiven für Juncker umrissen. Den Ziehsohn Helmut Kohls möchte sie nicht mehr auf dem europäischen Parkett! Sollte dem nicht so sein, so dürfte man sich fragen ob es mit der Verleihung nicht noch Zeit gehabt hätte, ob der Premierminister, der sich doch auf seine Rolle als Chef der Opposition vorbereiten muss, nicht ohnehin zur Zeit Stress genug hat und ihm der Presserummel um die Verleihung besser erspart geblieben wäre. Aber « Mutti » hegt vermutlich keine solchen Überlegungen, oder aber sie wollte ihn noch als Premierminister ehren, vielleicht hatte sie vergessen es zu einem früheren Zeitpunkt zu tun und möchte etwas nachholen….
Posts by: Erna Hennicot-Schoepges
ICD: Vice President European Cultural Parliament: Senator UPF: Ambassador for peace Uni.lu: C2DH member of the board
Geheimdienste…
…liefern der Presse die Schlagzeilen. Die Medien ergötzen sich am Ausmass der Enthüllungen. Seit Edward Snowdon erklärte er wolle dass die Menschen wüssten wie sie abgehört und überwacht werden, scheint die Welt nicht mehr rund zu drehen. Zumindest ist die europäische Öffentlichkeit in Aufruhr, denn so scheinen es die Schlagzeilen darzustellen. In Wirklichkeit sorgt sich wohl der Bürger eher um handfestere Dinge als um die Tatsache dass sogar die Kanzlerin abgehört wurde. Längst hat er nämlich akzeptiert dass der « Krieg dem Terror » seit dem 9.11. 2001 die ganze Welt in Schach hällt. Dem ist so, wenn sich alle geduldig ausziehen bei Flugkontrollen, sich abtasten lassen, sogar noch dann wenn sie bereits « gescannt » worden sind, laptops und Flüssigkeit abgeben, und niemand wagt dagegen aufzumüpfen, wenn jeder doch als möglicher Terrorist vor allen andern blossgestellt wird. Seit diesem neunten September ist Krieg. Lire plus…
Halloween oder von der Rübe zum Kürbis…
…eigentlich christlichen Ursprungs läutet die Geisternacht um Tod und Gedenken ein besinnliches Fest ein. In früheren Zeiten waren es ausgehöhlte Rüben mit einer Kerze, die heimkehrende Beter aus den Rosenkranzandachten erschrecken sollten. Dass nun mit Hallotria und Kostümierung die Austreibung der Geister « gefeiert » wird, ist Geschäftspraktik, kommerziell ausgenutzt mit Extrakostümen und geschicktem Marketing. Dabei wird es manchen Spuk geben der zu weit reicht. Zum Bewachen der Friedhöfe hat sich die Polizei nun Extrarunden organisiert, Respekt vor den Gräbern der Verstorbenen scheint abhanden gekommen zu sein. Gräberschändung ist ein Delikt der bestraft wird. Wie eine Gesellschaft den Tod begleitet gibt eben auch Hintergrundwissen über ihren zivilisatorischen und kulturellen Stand. Im reichen Teil Europas ist Totenkult längst nicht mehr ein Stellenwert an sich. Verbrannt und ausgestreut, es gibt keinen Erinnerungsort.. Lire plus…
21 verhandeln die Dreierkoalition…
… im Grossherzogtum, verglichen mit 75 für die ganze Bundesrepublik immerhin beachtlich! Kein Frauenproporz, ausser bei den Grünen, paritätisch besetzt, nicht nach Wahlresultaten, sieben pro Partei, gar auf die Glückszahl gesetzt. Nun wird Formateur Xavier Bettel orchestrieren wie sich Wünsche und Realität auf einen Nenner bringen lassen. Zuerst kommt der Kassensturz, das Durchleuchten aller Verwaltungen, von der Finanzverwaltung jeweils bestens vorbereitet, schliesslich sind dieselben Beamten seit mehr als 20 Jahren am Werk, haben Minister kommen und gehen gesehen. Die Verwaltung garantiert eben Stabilität und Beständigkeit. Ob die Lust bei den « Neuen » dann wohl noch so gross sein wird beim Verwaltungsapparat zu sparen? Lire plus…
Krecké der bestbezahlte Sozialist…
….nach seiner Demission aus der Regierung, hat es geschafft: keine ethischen Prinzipien über Vermischung von Regierungstätigkeit und deren perönlichen Kontakten, schamlos punktet er. Häuft einen Verwaltungsrat nach dem andern an, ist bei Mittal…um die Interesse des Luxemburger Staates des Stahlkonzerns zu verteidigen (?) und wird nun an höchster Stelle einer chinesischen Investmentbank vermutlich vorrangig Eigeninteressen vertreten. Der Sportlehrer hat das einmalige Kunststück geschafft mit viel Grossmaul und wenig wirtschaftlichen Vorzeigeprojekten persönlich eine grossartige Karriere zu machen. Vermischung zwischen Mandat und persönlicher Raffgier wird denn auch nicht einmal mehr öffentlich geahndet. Die Medien berichten über den Erfolgsmenschen mit seltener Achtung, kein Deut von Kritik an der Vermischung von Mandat und persönlichem Nutzen. Die Sozialisten wissen halt wie man’s macht!