Seine Entlarvung müsste eigentlich die ganze deutsche Automobilindustrie auf den Plan rufen. Die Staubpartikel Direktive war neben Klimawandel und Pestiziden auf der Tagesordnung des Europäischen Parlamentes in der Periode 2004-2009.. Als gesundheitsschädigend wurde der Ausstoss der Autos eingestuft, seither sind Messstationen eingeführt zur Kontrolle der Atemluft die den Bürgern an Hauptverkehrsadern zugemutet wird. Der Ausstoss an Staubpartikeln müsse reduziert werden, so die umweltfreundlichen Auflagen. Anschlag auf die deutsche Automobilindustrie wurde von den CDU Abgeordneten argumentiert, die Lobbyisten leisteten gute Arbeit: Luxuskarossen bekamen plötzlich von deutschen Abgeordneten den Namen des « Familienautos », welches nicht zu bestrafen sei durch strenge Umweltauflagen…. Die Debatten im damaligen Umweltausschuss des europäischen Parlamentes entlarvten wie weit deutsche Interessen vorrangig vor Umweltauflagen verteidigt wurden. Nun wird ein Betrieb des Betrugs überführt: 11 Millionen des populären « Käfers » waren gerüstet um die Kontrollen zu umgehen, eingestuft als mit umweltfreundlicher Technologie ausgerüstet, derweil dieselbe nur auf einem kleinen Teil der Fahrgeschwindigkeit effizient war. Der Skandal ist perfekt, die Kanzlerin möchte integrale Aufklärung, der Chef nahm seinen Hut, andere Firmen zittern, ob denn die gesamte deutsche Automobilindustrie nicht darunter leide. Der Aktienmarkt ist destabilisiert, das Nachsehen haben die Käufer: ihnen wird vermutlich angesichts der Umweltpolitik das Nachrüsten ihrer gezinkten Autos auferlegt. Und wer soll das bezahlen??