Nachdem der Rückblick auf 2015 wenig Resultate zu den Themen Frieden, Freiheit und
Gerechtigkeit hinterliess, soll das neue Jahr den Ruck bringen der alle bewegen
müsste! Die Regierungen, aber auch die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt
sind aufgefordert zum Umdenken. Die Schlagzeilen aus den Jahresrückblicken der
Presse sind Warnungen, die Politik ist längst nicht mehr in der Lage zu allen
Problemen das Richtige zu tun: es braucht die aktive Mithilfe der Bevölkerung.
Befürchtete Anschläge auf Verkehrsnetze und öffentliche Veranstaltungen verhinderten
manche Silvesterfeiern, zum richtigen Feiern gab es nicht überall die richtige
Stimmung, ohnehin klingen alle guten Wünsche doch reichlich oberflächlich und hohl.
Verändern lässt sich nur wenn auch angepackt wird. Und da macht sich Unsicherheit
breit. Sind die Entscheidungsträger noch mutig genug, haben sie den Rückhalt in der
Bevölkerung? Ist der demokratische Staat noch so handlungsfähig wie er es sein
müsste? Was beherrschte letztendlich die Schlagzeilen des vergangenen Jahres: es
waren die Flüchtlinge und der Terror, denen endlose Ministertreffen der EU nur mit
halbherzigen Lösungen begegneten, die deutsche Kanzlerin ausgenommen!… Auch die
Wirtschaft hatte ihre
Negativmeldungen mit dem Betrugsskandal der deutschen Automobilindustrie, und beim
Sport verblassten alle Meldungen hinter den Korruptionsvorwürfen in der FIFA.
Demnach keine heile Welt, wen wundert’s dass rechte Parolen wieder zugkräftig sind
und politisch punkten, siehe Ungarn, Polen und Frankreich. Der von der EU derzeit
hofierte türkische Präsident zitiert gar die Regierungsform der Nazizeit als ein
Beispiel für « good governance »! Die positivste Meldung von 2015 kam aus
Paris. Eine Einigung zum Klimapakt ist Programm für alle! Der einzelne Bürger muss
sein Verhalten überdenken, ebenso die Betriebe und die gemeinnützigen
Organisationen. Und dass es eine Erderwärmung gibt dürften die Temperaturen des
Jahresendes endgültig bewiesen haben. Auf die Agenda der Umsetzung der getroffenen
Entscheidungen kommt es nun an. Mögen diese auch von einer breiten Mehrheit
anerkannt und befolgt werden!