Brüssel lahmgelegt, Konzerte und Fussballspiele abgesagt, Polizeiaufgebot wie noch nie, und das alles den bestehenden Sicherheitsvorkehrungen zum Trotz: hat der Terror diesen Krieg nicht schon gewonnen? Spätestens seit dem 11. September 2001 beherrscht die Angst vor Anschlägen das Denken. Mittlerweile werden Sicherheitskontrollen auf Flughäfen hingenommen, so als sei es ein normaler Vorgang, dass jeder verdächtig ist. Die Methode hat gewiss manche Attentäter daran gehindert dort aktiv zu werden wo viele Menschen mit einem Anschlag zu Tode kämen. Allerdings hat die rund-um-die Uhr Bewachung von Charlie Hebdo die Terroristen nicht daran gehindert ihren Anschlag in der Redaktionskonferenz auszuführen. Und der flüchtende Attentäter der nach einer Woche immer noch auf freiem Fuss ist schlägt den Vorkehrungen ein gehöriges Schnippchen! Ist der totale Überwachungsstaat die richtige Antwort? Oder das Leben mit der Angst-nachdem Terror erwiesenermassen nicht auszurotten ist? Die Anschläge von Paris haben die Flüchtlinge fast ganz aus den Schlagzeilen verdrängt, oder ausgeschlossen, nachdem es nun wieder Grenzen in der EU gibt. Zahlreiche Syrienkämpfer gibt es in jedem EU Mitgliedstaat, ihre Namen sind bekannt, dennoch gelingt es manchen Lire plus…