Die Nachfolge von Patrick Heck und die Ernennung einer Magistraten als Chefin des
Geheimdienstes war eigentlich eine sang-und klanglose administrative Prozedur, die
wenig Staub aufwirbelte, ausser einiger langer Zeitungsartikel. Vergessen der grosse
Aufruhr um den Geheimdienst, der letztlich zu der Verbannung Junkers führte. Vorbei
die Fragestellung um ein neues Gesetz, das vor dem Staatsrat nicht die erhoffte
Gnade fand,vollmundig bekräftigt Alex Bodry, Initiator der ganzen Story, die
Verfassung sei der Text in dem die Bürgerrechte festzulegen seien, und die Reform
derselben wurde nun auf später verschoben. Wie wir derzeit überwacht werden,
abgehört, vom Kontrollausschuss der Kammer, in Oppositionshand, begutachtet, von
demselben auch wenig zu lesen ist, ist nicht ersichtlich. Der neuen Cheffin obliegt
es nun den Laden zu reformieren. Das Zeug dazu hat sie, vermutlich war eben das
ganze Szenario « Viel Lärm um nichts », allemal ist der Theatercoup von
Junckers Abgang eine gelungene Posse. Stoff für die Geschichtsforscher in einigen
Dezennien zu dokumentieren wer hier gefehlt hat und wieviel. Das Archiv der Chamber
dürfte genügen, da die spärlichen Sitzungen des 2004 initiierten Kontrollausschusses
beweisen dass damals die dafür zuständigen Abgeordneten ihre Befugnisse nicht
ausgeübt haben.